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Reithalle St. Moritz: drei Projekte eingereicht

Auf die öffentliche Ausschreibung für die Um- und Neunutzung der Reithalle St. Moritz sind drei Bewerbungen eingegangen. Diese sind vom Gemeindevorstand und der Kommission Reithalle gesichtet und beurteilt worden. Fazit: Ein Projekt wird weiterverfolgt, die Finanzierung muss jedoch noch sichergestellt werden.

Im Rahmen des Projektwettbewerbs «Reithalle St. Moritz» sind insgesamt drei Konzepte eingegangen, die vom Gemeindevorstand St. Moritz und der Kommission Reithalle insbesondere hinsichtlich ihres Umgangs mit der bestehenden, geschützten Bausubstanz bewertet worden sind. Dieser Punkt muss mit den Vorgaben der kantonalen Denkmalpflege vereinbar sein. Weiter haben das Nutzungskonzept, das architektonische Konzept und die Finanzierungsmöglichkeiten eine Rolle bei der Auswahl gespielt.

Die drei eingereichten Bewerbungen sehen unterschiedliche Nutzungskonzepte vor. Neben einer Eventhalle werden eine Markthalle und eine Eishalle vorgeschlagen. Die vorgesehene Nutzung bestimmt die dafür notwendigen baulichen Eingriffe. In diesem Zusammenhang sind der Gemeindevorstand und die Kommission Reithalle zum Schluss gekommen, dass zwei der drei Konzepte zu Eingriffen führen, die mit der bestehenden und schützenswerten Substanz nicht vereinbar sind. Das dritte Konzept – eine Eventhalle mit Restaurationsbetrieb – versucht die baulichen und räumlichen Qualitäten der Anlage zu erhalten oder aufzuwerten – mit minimalen Eingriffen und einem Ersatz des heutigen Anbaus an die Hallenkonstruktion.

Der Gemeindevorstand St. Moritz räumt deshalb einzig dem Konzept «Reithalle Futura» von Max Schneider und Roland Hinzer Realisierungschancen ein. Bevor diesem Projekt jedoch der Zuschlag erteilt werden kann, sind von den Initianten detaillierte Informationen zum Betriebskonzept und die Finanzierung nachzuweisen. Eine finanzielle Beteiligung der Gemeinde ist für den Erhalt und die Instandstellung der Hetzerschen Hallenkonstruktion denkbar, diese steht aber in direktem Zusammenhang mit der möglichen öffentlichen Nutzung des schlussendlich realisierten Projekts.

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