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Projektierung des Pflegeheims Du Lac schreitet voran

Ende Juli haben die drei Gemeinden Sils, Silvaplana und St. Moritz das Siegerprojekt für das geplante Pflegeheim Du Lac vorgestellt. In den letzten Monaten ist dieses verfeinert und mit Alterswohnungen sowie einer unterirdischen Parkierungsanlage ergänzt worden. Das entsprechende Vorprojekt wird im kommenden März vorliegen und dann dem Kanton zur Genehmigung unterbreitet.

Der Projektwettbewerb für das neue Pflegezentrum Du Lac in St. Moritz ist im letzten Sommer entschieden worden. Ende Juli erhielt das Planungsteam rund um die Architekturbüros Bob Gysin + Partner BGP in Zürich und Mierta & Kurt Lazzarini Architekten in Samedan den Zuschlag für den von den drei Gemeinden Sils, Silvaplana und St. Moritz ausgeschriebenen Wettbewerb. Unmittelbar danach nahmen die für die Entwicklung des Pflegeheims und des Gesamtareals eingesetzten Kommissionen die Verfeinerung des Projektvorschlags mit den Planern in Angriff. Dadurch konnten wichtige Fragen zu den betrieblichen Abläufen, der Nutzung und der Etappierung des Projekts beantwortet werden. Schwerpunkte bildeten dabei neben der Konkretisierung des Pflegegebäudes die Themen Alterswohnungen und Parkierung.

Pflegegebäude soll mit Alterswohnungen aufgestockt werden
Die im Wettbewerbsprojekt vorgeschlagene und vom Preisgericht empfohlene Aufstockung des Pflegegebäudes mit Alterswohnungen ist detailliert geprüft worden. Fazit: Sie ist baulich einfach zu lösen und macht betrieblich Sinn. Zudem birgt sie für eine allfällig spätere Teilumnutzung in Pflegebetten ausreichend Potential. Mit dem noch zu erbringenden Gesamtnachweis der Wirtschaftlichkeit sollen deshalb in einem zusätzlichen 4. Stock auch 17 Alterswohnungen in das Pflegegebäude integriert werden.

Parkierungsanlage mit Auge auf Gesamtentwicklung des Areals
Für die Arealentwicklung stehen die Verkehrsführung, die Parkierung und die Aussenräume mit den Wegführungen für die Fussgänger im Vordergrund. Wichtig sind auch künftige bauliche Entwicklungsmöglichkeiten. Die Arealentwicklung soll sich deshalb nicht alleine auf das Pflegegebäude beschränken, sondern die Gesamtentwicklung und ihre Zwischenschritte im Auge behalten. Im Zuge dieser Überlegungen ist das Projekt mit einer unterirdischen Parkierungsanlage ergänzt worden. Die Arealentwicklung selbst wird in einem generellen Gestaltungsplan festgehalten – dieser bildet die Grundlage für die Nutzungsplanung.

Arbeiten laufen nach Terminplan
Die Ausarbeitung des Vorprojektes erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Stiftung Gesundheitsversorgung Oberengadin, sprich dem Spital Oberengadin, als künftige Betreiberin des Pflegeheims. Mit den letzten Vergaben der Fachplanerarbeiten wird das Planungs-Team noch dieses Jahr vervollständigt. Die Projektentwicklung schreitet dank der unkomplizierten Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, Planern, Betreiberin und Behörden ohne Reibungsverluste und zügig voran. Das Vorprojekt wird dem kantonalen Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit im März 2019 zur Genehmigung unterbreitet. Gleichzeitig wird auch die Anpassung der Nutzungsplanung dem Amt für Raumentwicklung zur Vorprüfung eingereicht. Ziel ist es, das Bauprojekt im nächsten Sommer auszuarbeiten und zusammen mit der Anpassung der Nutzungsplanung im November 2019 dem Stimmvolk der drei Gemeinden zur Genehmigung zu unterbreiten.

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