Kulturhochburg St. Moritz

Schmelztiegel von drei Kulturen, feine Museen und Galerien, international hoch angesehene Kunst, eine einzigartige Architektur und ein reiches Kulturerbe. Das alles und noch viel mehr macht St. Moritz zum kulturellen Zentrum Graubündens.

Das Segantini Museum St. Moritz findet international Beachtung.

Schriftsteller,
Philosophen und
Künstler besuchten
schon immer das 
Oberengadin. 

Dank der romanischen Sprache, der Nähe Italiens und der mehrheitlich deutschsprachigen Ortsbevölkerung stossen in St. Moritz drei Kulturbereiche zusammen, die den Ort so faszinierend machen. Dazu kommen die kosmopolitischen St. Moritzer Gäste, die zu 70% aus dem Ausland stammen. Kein Wunder ist die St. Moritzer Bevölkerung aufgeschlossen gegenüber fremden Kulturen.

Faszinierende Museen

Friedrich Nietzsche, Hermann Hesse, Thomas Mann, Rainer Maria Rilke, Ferdinand Hodler, Richard Wagner, Giovanni Segantini. Was sich wie ein Who is who von bedeutenden Schriftstellern, Philosophen und Künstlern vergangener Zeiten anhört ist auch die Namensliste von Reisenden, die das Engadin lieben gelernt haben. Allesamt haben sie hier Erholung und Heilung, Zerstreuung, künstlerische Impulse, sportliche und alpine Herausforderungen gesucht und gefunden. Zeugen davon sind verschiedene Museen und Einrichtungen, allen voran das international beachtete Segantini Museum, das dem gleichnamigen Künstler gewidmet ist. Die komplette Liste aller Oberengadiner Museen ist unter www.stmoritz.ch zu finden. 

International beachtete Galerien

Nirgends in den Alpen finden sich auf engstem Raum so viele Galerien wie in St. Moritz und dem umliegenden Engadin. Dank seinem vielfältigen Kunstangebot ist das Engadin ein Anziehungspunkt für Kunstbegeisterte aus aller Welt. Ob Werke renommierter Künstler, etablierter Maler der Engadiner Landschaft oder neuer Talente der zeitgenössischen Kunst – in den Oberengadiner Galerien wird jeder Kunstliebhaber fündig. Die Gemeinde St. Moritz hat darüber hinaus 2004 die "St. Moritz Design Gallery" im Parkhaus Serletta ins Leben gerufen, die Passanten an 365 Tagen im Jahr wechselnde Ausstellungen mit wertvollen Plakaten und Fotografien zeigt. Die komplette Liste aller St. Moritzer Kunstgalerien ist unter www.stmoritz.ch zu finden.

Die „St. Moritz Design Gallery“ bereichert das St. Moritzer Parkhaus Serletta zwischen Bahnhof, See und Palace Hotel.

So viele Galerien
auf so engem 
Raum gibt's nur
in St. Moritz.

Leih- und Dokumentationsbibliothek St. Moritz

Die Bibliothek befindet sich im alten Schulhaus, das auf eindrückliche Weise die Plazza da Scoula prägt. Im Erdgeschoss ist die Leihbibliothek untergebracht. Dort befinden sich der elektronische Katalog und die Ausleihtheke. Im hinteren Teil lädt ein kleiner Leseraum ein, daneben finden Sie den eigentlichen Lesesaal der Erwachsenenbibliothek. Es besteht die Möglichkeit im Lesesaal auch Lesungen und Vorträge abzuhalten. 

In der Dokumentationsbibliothek laden attraktive Arbeitsplätze zum Verweilen und Arbeiten ein. Nicht alle Dokumente des ständig wachsenden Bestandes finden in der Dokumentationsbibliothek Platz. Viele werden in den modern eingerichteten Archiven gelagert. www.biblio-stmoritz.ch

Gelebte Bräuche 

Brauchtum pflegen heisst im Engadin nicht, alte Zöpfe mühsam am Leben erhalten, sondern geliebte Traditionen fortführen – und andere daran teilhaben lassen. Davon zeugen Bräuche wie Schlitteda oder Chalandamarz. Die Schlitteda war früher ausschliesslich den Ledigen vorbehalten, im Laufe der Jahre hat sie sich zu einem Dorffest gewandelt, an dem sowohl Einheimische als auch Gäste ihre Freude haben. Am 1. März ist Chalandamarz, das Fest der Wintervertreibung. In leuchtend blauen Kutten und in die traditionelle rotschwarze Engadiner Tracht gehüllt, ziehen Knaben und Mädchen von Haus zu Haus, singen althergebrachte Lieder und bitten um eine Gabe für den am Abend stattfindenden Chalandamarz-Ball.

Bräuche wie die Schlitteda werden im Engadin auch von jüngeren Generationen gelebt und stellen immer noch gesellschaftliche Höhepunkte dar.

Bräuche pflegen
heisst Bräuche leben.

UNESCO-Welterbe RhB

2008 ist die Albula- und Berninastrecke der Rhätischen Bahn in die Welterbeliste aufgenommen worden. Sie ist ein hervorragendes Beispiel für die Erschliessung der hochalpinen Landschaft und gehört zu den spektakulärsten Schmalspurbahnen der Welt. Die Albulabahn galt schon zur Zeit der Entstehung als Meisterwerk. Bei der Berninabahn handelt es sich um die höchstgelegene Alpentransversale Europas und um eine der steilsten Adhäsionsbahnen der Welt. Mehr dazu gibt's unter www.rhb.ch/unesco

Kulinarische Traditionen

Die Engadiner Klassiker kommen noch heute in den vielen Arvenstuben der Restaurants und Hotels auf den Holztisch. Mahlzeiten wie Capuns, Maluns oder Plain in Pigna mögen fremdartig klingen, sind aber Musik in den Ohren vieler Gourmets. Kartoffel, Mais, heimisches Gemüse und Speck schenken den Spezialitäten ihren herzhaften Gout. Was einst vor allem günstig und nahrhaft sein musste, wird heute mit viel Liebe und Raffinesse serviert. Immer eine Sünde wert ist die Engadiner Nusstorte. Durch einheimische Zuckerbäcker wurde diese Spezialität verfeinert, mit Rahm-Caramel kombiniert und mit Baumnüssen abgerundet. So entstand nicht nur die berühmte Engadiner Spezialität "tuorta da nusch engiadinaisa", sondern eine Tradition, die Gäste in die ganze Welt tragen.

Interessante Kultur-Events

Einheimische profitieren in St. Moritz von einem dicht gepackten Eventkalender, der auch viele kulturelle Highlights bietet. Aushängeschilder sind beispielsweise die jährlich stattfindenden Events St. Moritz Art Masters oder das Jazz Festival St. Moritz. Darüber hinaus kennt St. Moritz eine Jahrzehnte alte Salonorchester-Tradition. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem St. Moritzer Eventkalender auf www.stmoritz.ch.