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Aktualisiert am 6. November 2020, 10.30 Uhr. 

Coronavirus: Angespannte Lage in Spitälern

Das Gesundheitsamt Graubünden ruft die Bevölkerung dringend auf, Kontakte zu vermeiden, Abstand zu halten und Maske zu tragen. Diese Massnahmen dienen der Verminderung von Ansteckungen. Die Situation in den Bündner Spitälern ist angespannt. Innerhalb weniger Tage haben sich die Hospitalisierungen verdreifacht. Es kommt im Kanton in Zusammenhang mit COVID-19 täglich zu Todesfällen.

Obwohl die Spitäler noch über Kapazitäten verfügen, bereitet die Entwicklung bei den Hospitalisierungen den Behörden Sorge. Zurzeit sind im Kanton 615 Personen in Isolation, 837 in Quarantäne sowie 45 Personen in Zusammenhang mit COVID-19 hospitalisiert. 8 Personen müssen beatmet werden. Bisher sind im Kanton 59 Personen an COVID-19 verstorben.

Psychologische Erste Hilfe
Der Kanton nimmt ab Montag, 9. November unter der Nummer +41 81 254 16 36 einen telefonischen Dienst für psychologische Erste Hilfe im Kanton Graubünden in Betrieb (Betriebszeiten: täglich 9 bis 17 Uhr). Die "Helpline Graubünden für psychologische Erste Hilfe" ist eine erste Anlaufstelle für Personen in Notsituationen im Zusammenhang mit der Pandemie COVID-19. In einem unterstützenden Gespräch werden Hilfesuchende von Fachpersonen beraten, auf Angebote im Kanton Graubünden aufmerksam gemacht und bei Bedarf an entsprechende Stellen weitergeleitet.


Update vom 28. Oktober 2020

Der Bundesrat hat am 28. Oktober 2020 weitere Massnahmen gegen die schnelle Ausbreitung des neuen Coronavirus ergriffen. Zudem hat er die Regeln für die Reisequarantäne angepasst sowie die Einführung von Schnelltests beschlossen.

Die Fallzahlen sowie die Anzahl Hospitalisationen nehmen drastisch zu. Der Bundesrat will die Ausbreitung von Covid-19 Infektionen eindämmen und die Überlastung der Intensivpflegestationen sowie des Gesundheitspersonals in den Spitälern verhindern. Dazu hat er am 28. Oktober 2020 Massnahmen ergriffen, die die Zahl der Kontakte unter den Menschen reduzieren.

Folgende Massnahmen gelten ab dem 29. Oktober:

  • Der Betrieb von Diskotheken und Tanzlokalen ist verboten.
  • In Restaurants und Bars dürfen höchsten vier Personen an einem Tisch sitzen, ausgenommen Familien mit Kindern. Es gilt eine Sperrstunde von 23 bis 6 Uhr.
  • Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen sind nicht mehr erlaubt. Ausgenommen sind Parlaments- und Gemeindeversammlungen, politische Demonstrationen und Unterschriftensammlungen – wie bisher mit den nötigen Schutzvorkehrungen.
  • Anlässe mit mehr als 10 Personen sind in privaten Räumen nicht mehr erlaubt.
  • Hochschulen müssen ab 2. November 2020 auf Fernunterricht umstellen. Präsenzunterricht bleibt an den obligatorischen Schulen und den Schulen der Sekundarstufe II (Gymnasien und Berufsbildung) erlaubt.
  • Sportliche und kulturelle Freizeitaktivitäten mit mehr als 15 Personen sind verboten. Für Kinder und im professionellen Bereich sind Ausnahmen geregelt.
  • Anlässe von Laienchören sind verboten, professionellen Chören ist das Proben erlaubt.
  • Die Maskenpflicht wird weiter ausgedehnt.
  • Die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber müssen soweit möglich Homeoffice ermöglichen und an der Arbeitsstätte für den Schutz der Mitarbeitenden sorgen.

Detailliertere Angaben zu den Massnahmen und zur Maskenpflicht finden Sie in der Medienmitteilung des BAG sowie auf der BAG-Seite Massnahmen und Verordnungen.

Ab November sind Schnelltests möglich
Um eine Covid-19-Infektion festzustellen, können ab November 2020 auch Antigen-Schnelltests eingesetzt werden. Dies ermöglicht eine breitere und schnellere Testung der Bevölkerung. Es können mehr positive Fälle in der Bevölkerung rasch nachgewiesen und isoliert werden. Weitere Angaben zu den Schnelltests finden Sie auf der Seite Neues Coronavirus: Testen.

Neuer Schwellenwert für die Reisequarantäne
Die Anzahl positiv getesteter Personen pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohnern (Inzidenz) ist in der Schweiz im Vergleich zum europäischen Umfeld überdurchschnittlich hoch. Deshalb hat der Bundesrat die Regelungen für die Reisequarantäne angepasst. Die Änderung tritt am 29. Oktober 2020 in Kraft. Neu kommen nur noch Staaten und Gebiete auf die Quarantäneliste, deren Inzidenz um mehr als 60 höher ist als die Inzidenz der Schweiz. Alle Neuerungen zur Reisequarantäne finden Sie auf der Seite Informationen für Reisende.

Kampagne wechselt auf Rot
Mit den beschlossenen Massnahmen wechselt die Kampagne «So schützen wir uns» auf Rot. Die bekannten Hygiene- und Verhaltensregeln gelten nach wie vor. Die aktuellen Kampagnensujets können Sie auf der Website www.bag-coronavirus.ch herunterladen und ausdrucken.

Aktueller Stand

Aktuelle Informationen Kanton Graubünden

Ansprechperson Schutzkonzepte

Um Betriebe und Veranstaltungen in St. Moritz bei der Erstellung und Umsetzung von Covid-19-Schutzkonzepten zu unterstützen, hat die Gemeinde St. Moritz aufgrund der gesammelten Erfahrungen eine Ansprechperson eingesetzt. Severin Beier, Teamleiter Projekte Sport und Kultur bei St. Moritz Tourismus, steht ab sofort allen St. Moritzer Leistungsträgern bei der Erstellung und Umsetzung von Schutzkonzepten zur Seite. Bitte beachten Sie: Severin Beier hat dabei eine rein beratende Funktion und schreibt keine Schutzkonzepte. Darüber hinaus fungiert er als Schnittstelle zum Gemeindeführungsstab St. Moritz, der Corona-Task-Force Engadin, der Gemeindepolizei St. Moritz und anderen Gremien.

Kontakt
Severin Beier
St. Moritz Tourismus
Via Maistra 12
CH-7500 St. Moritz
Telefon +41 81 837 33 88
Severin.Beier@stmoritz.ch
www.gemeinde-stmoritz.ch/coronavirus