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Aktualisiert am 27. Februar 2021, 14.00 Uhr. 

Coronavirus: Bundesrat beschliesst ersten, vorsichtigen Öffnungsschritt ab 1. März

Ab Montag, 1. März 2021, können Läden, Museen und Lesesäle von Bibliotheken wieder öffnen, ebenso die Aussenbereiche von Sport- und Freizeitanlagen, Zoos und botanischen Gärten. Im Freien sind Treffen im Familien- und Freundeskreis sowie sportliche und kulturelle Aktivitäten mit bis zu 15 Personen wieder erlaubt. Jugendliche und junge Erwachsene bis 20 Jahre können den meisten sportlichen und kulturellen Aktivitäten wieder nachgehen. Dies hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 24. Februar 2021 nach Konsultation der Kantone entschieden. Der nächste Öffnungsschritt soll am 22. März erfolgen, wenn es die epidemiologische Lage erlaubt.

Mit der vorsichtigen, schrittweisen Öffnung will der Bundesrat dem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben wieder mehr Raum geben, auch wenn die epidemiologische Lage wegen den neuen, ansteckenderen Virusvarianten weiterhin fragil ist. Der erste Öffnungsschritt ab dem 1. März beinhaltet im Wesentlichen Aktivitäten, bei welchen Maske und Abstand gewährleistet werden können, nur wenig Personen zusammenkommen und die Kontakte im Freien erfolgen. Neben dem Übertragungsrisiko hat der Bundesrat auch gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekte berücksichtigt.

Öffnungen: Läden, Museen, Zoos, Sportanlagen, maximal 15 Personen draussen
Alle Läden können wieder öffnen, die Anzahl der Kundinnen und Kunden wird allerdings beschränkt. Auch Museen sowie Lesesäle von Archiven und Bibliotheken können wieder öffnen. Die Aussenbereiche von Zoos, botanische Gärten und Freizeitanlagen sind wieder zugänglich - mit Maske und Abstand sowie begrenzter Kapazität. Ebenfalls wieder zugänglich sind Sportanlagen im Freien wie Kunsteisbahnen, Tennis- und Fussballplätze oder Leichtathletikstadien - mit Maske oder Abstand sowie begrenzter Kapazität. Wettkämpfe im Erwachsenen-Breitensport sowie Veranstaltungen bleiben verboten. Im Freien sind Menschenansammlungen und Treffen im Familien- und Freundeskreis mit maximal 15 Personen erlaubt.

Bis 20 Jahre: uneingeschränkt Sport und Kultur ohne Publikum
Der Bundesrat erweitert die möglichen Aktivitäten von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Er hebt zum einen die Altersgrenze für Erleichterungen im Sport und in der Kultur von 16 auf 20 Jahre (Jahrgang 2001) an. Zum anderen sind neu auch Wettkämpfe in allen Sportarten sowie Konzerte ohne Publikum wieder erlaubt. Kinder- und Jugendchören ist das Singen wieder gestattet. Ausserdem sind Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit wie Jugendtreffs wieder zugänglich.

Konsultation: Gewisse Anliegen der Kantone aufgenommen
Die Kantone unterstützen die risikobasierte Öffnungsstrategie des Bundesrats und begrüssen grundsätzlich die vorgeschlagenen Öffnungen. Der Bundesrat hat bei seinem Entscheid gewisse Anliegen der Kantone und weiterer Akteure berücksichtigt, etwa beim Zeitpunkt des zweiten Öffnungsschrittes, bei den Erleichterungen für junge Erwachsene oder den Menschenansammlungen im Freien. Der Bundesrat verzichtet angesichts der fragilen epidemiologischen Lage hingegen auf eine Öffnung der Restaurantterrassen bereits ab dem 1. März, wie es eine knappe Mehrheit der Kantone gefordert hat.

Richtwerte für Öffnungsschritt am 22. März
Der nächste Öffnungsschritt soll am 22. März erfolgen, mit der Konsultation der Kantone ab dem 12. März und dem Entscheid des Bundesrats am 19. März. Dabei geht es unter anderem um Kultur- und Sportveranstaltungen mit Publikum in begrenztem Rahmen, Homeoffice-Pflicht, Sport in Innenräumen und die Öffnung von Restaurantterrassen. Für die Beurteilung des nächsten Öffnungsschrittes hat der Bundesrat Richtwerte festgelegt: Die Positivitätsrate soll unter fünf Prozent, die Auslastung der Intensivplätze mit Covid-19-Patienten unter 250 belegten Betten und die durchschnittliche Reproduktionszahl über die letzten 7 Tage unter 1 liegen. Zudem soll die 14-Tages-Inzidenz am 17. März nicht höher sein als bei der Öffnung am 1. März.

Der Bundesrat wird bei seinem Entscheid eine Gesamtbeurteilung dieser Richtwerte vornehmen. Sollte sich die epidemische Situation in den nächsten Wochen positiv entwickeln, wird er für den 22. März auch die Öffnung der Innenbereiche der Restaurants und anderen Tätigkeiten in Innenräumen sowie den Präsenzunterricht an Hochschulen ins Auge fassen.

Aktuelle Massnahmen und Verordnungen

In St. Moritz hat das regionale Impf- und Testzentrum für das Oberengadin und das Bergell seinen Betrieb aufgenommen. Das Impf- und Testzentrum wird von der privaten PolyClinic St. Moritz AG im Auftrag des Kantons Graubünden betrieben. Sowohl für die Impfungen wie auch für die Tests werden vorab Termine vergeben. Für die Impfung ist eine Registration auf der Homepage des Kantons Graubünden (www.gr.ch/coronavirus) oder über die Telefonnummer 081 254 16 00 (08.00 bis 17.00 Uhr) möglich. Termine für Tests können auf der Homepage der PolyClinic (www.polyclinic.ch/covid-19-test) gebucht werden.

Covid-19-Tests im Oberengadin
Polyclinic, Heilbad St. Moritz
- Spital Oberengadin 

Psychologische Erste Hilfe
Der Kanton hat unter der Nummer +41 81 254 16 36 einen telefonischen Dienst für psychologische Erste Hilfe im Kanton Graubünden in Betrieb genommen (Betriebszeiten: täglich 9 bis 17 Uhr). Die "Helpline Graubünden für psychologische Erste Hilfe" ist eine erste Anlaufstelle für Personen in Notsituationen im Zusammenhang mit der Pandemie COVID-19. In einem unterstützenden Gespräch werden Hilfesuchende von Fachpersonen beraten, auf Angebote im Kanton Graubünden aufmerksam gemacht und bei Bedarf an entsprechende Stellen weitergeleitet.

Nationale Massnahmen
Es gibt verschiedene nationale Massnahmen, Regeln und Verbote. Diese haben alle dasselbe Ziel: die Eindämmung des Coronavirus’. Die untenstehende Abbildung zeigt, welche nationalen Massnahmen gelten. Beachten Sie: In den Kantonen kann es strengere Regeln geben.

Aktueller Stand

Aktuelle Informationen Kanton Graubünden

Schutzkonzept Gemeinde St. Moritz

Der Bundesrat hat am 4. Dezember 2020 die «Covid-Verordnung besondere Lage» ergänzt. In Art. 5b verpflichtet er «Gemeinden mit Skigebieten und zahlreichen Wintersportgästen (Wintersportorte)» zur Erarbeitung und Umsetzung eines Schutzkonzeptes, das Massnahmen zur Gewährleistung der Abstandsvorgaben und zur Vermeidung von Menschenansammlungen im öffentlichen Raum vorsieht. 

Die Gemeinde St. Moritz hat ein entsprechendes Schutzkonzept erarbeitet und am 21. Dezember 2020 durch den Gemeindevorstand zur Umsetzung verabschiedet. Mit dem Schutzkonzept verfolgen wir die folgenden Ziele:

  • Die Gesundheit der Gäste sowie der einheimischen Bevölkerung wird mit gezielten Massnahmen gewährleistet
  • Die Umsetzung trägt dazu bei, die Sicherheit für Gäste und die einheimische Bevölkerung zu verstärken
  • Die Prozesse und Regeln des Schutzkonzeptes sind klar und nachvollziehbar. Sie geben den Verantwortlichen Sicherheit in ihrer Vorgehensweise.
  • Zudem sind die Verantwortlichkeiten klar geregelt.

Maskenpflicht
Konkret gilt gemäss Schutzkonzept auf St. Moritzer Gemeindegebiet im Ortskern und in den Flanierzonen sowie auf öffentlichen Plätzen und in der Fussgängerzone für alle die Pflicht, über Mund und Nase eine Hygienemaske zu tragen. Die Maskenpflicht gilt auch für die daran angrenzenden Parkplätze und Parkhäuser.

Schutzkonzept der Gemeinde St. Moritz herunterladen 

Ansprechperson Schutzkonzepte

Um Betriebe und Veranstaltungen in St. Moritz bei der Erstellung und Umsetzung von Covid-19-Schutzkonzepten zu unterstützen, hat die Gemeinde St. Moritz aufgrund der gesammelten Erfahrungen eine Ansprechperson eingesetzt. Severin Beier, Teamleiter Projekte Sport und Kultur bei St. Moritz Tourismus, steht ab sofort allen St. Moritzer Leistungsträgern bei der Erstellung und Umsetzung von Schutzkonzepten zur Seite. Bitte beachten Sie: Severin Beier hat dabei eine rein beratende Funktion und schreibt keine Schutzkonzepte. Darüber hinaus fungiert er als Schnittstelle zum Gemeindeführungsstab St. Moritz, der Corona-Task-Force Engadin, der Gemeindepolizei St. Moritz und anderen Gremien.

Kontakt
Severin Beier
St. Moritz Tourismus
Via Maistra 12
CH-7500 St. Moritz
Telefon +41 81 837 33 88
Severin.Beier@stmoritz.ch
www.gemeinde-stmoritz.ch/coronavirus