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Aktualisiert am 8. April 2020, 22.00 Uhr. 

Neues Coronavirus

Im Kanton Graubünden und in der ganzen Schweiz ist das öffentliche Leben erheblich eingeschränkt: Einkaufsläden und Gastronomiebetriebe müssen geschlossen bleiben. Mit diesen Massnahmen will die Regierung die Ausbreitung des neuen Coronavirus noch konsequenter bekämpfen. Lebensmittelläden, Apotheken, Drogerien, Banken und Postschalter können weiterhin offen bleiben. Die Regierung ruft die Bevölkerung auf, ihre Mobilität auf das Notwendige zu reduzieren.

Update 8. April 2020: Die Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus werden gut umgesetzt und zeigen Wirkung. Sie werden um eine Woche bis Sonntag, 26. April 2020, verlängert und noch im April schrittweise gelockert. Dies hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 8. April entschieden. Über die Etappen der Lockerung entscheidet der Bundesrat in seiner nächsten Sitzung vom 16. April.

Zweitwohnungsbesitzer in St. Moritz: Um die Versorgung in dieser ausserordentlichen Lage sicherstellen zu können, benötigt der Kantonale Führungsstab Graubünden eine möglichst genaue Schätzung zur Anzahl Personen, die sich im Kanton aktuell aufhalten. Wir bitten Sie daher, sich bei Ihrer Gemeinde zu melden und die Anzahl sowie das Alter der Personen (Erwachsene und Kinder), die sich in Ihrer Wohnung aufhalten, mitzuteilen. In St. Moritz unter info@stmoritz.ch, Tel. +41 81 836 30 10. Die Daten, welche die Gemeinde so erhebt, werden nur anonymisiert verwendet. Das Interesse liegt nur in der Anzahl und dem Alter der Personen. Vielen Dank für Ihre Mithilfe. Flyer downloaden

Zweitwohnungsbesitzer, die nicht vor Ort sind: Die Regierung des Kantons Graubünden bekräftigt den Aufruf an Zweitwohnungsbesitzer und Touristen, ihre Mobilität auf ein Minimum einzuschränken und so weit wie möglich – insbesondere über Ostern – davon abzusehen, ihre Ferienwohnungen zu beziehen.

Aufruf ans Fachpersonal aus dem Pflegebereich: Die Regierung hat beschlossen, dass alle Personen, die einen Beruf aus dem Pflegebereich erlernt haben, jedoch nicht auf diesem Beruf tätig sind und nicht der Risikogruppe angehören, sich melden müssen. Dazu ist auf der Internetseite www.gr.ch/coronavirus unter "Graubünden HILFT" ein Meldeformular aufgeschaltet. Die Regierung spricht dem Pflegepersonal einen grossen Dank aus.

Information für Gruppentransporte: Verringern Sie die Anzahl der Personen im Fahrzeug, indem Sie mehrere Fahrten machen oder mehrere Fahrzeuge (z.B. Privatfahrzeuge) benutzen. Es soll auch geprüft werden, ob mit der Arbeit gestaffelt begonnen werden kann. Der Abstand zwischen zwei Personen muss mindestens 2 Meter betragen. Ist dies nicht möglich, muss die Kontaktzeit möglichst kurz sein (maximal 15 Minuten). Checkliste Baustellen

Informationen zum Übergangsfahrplan des öffentlichen Verkehrs: In Graubünden wird das Angebot des öffentlichen Verkehrs reduziert. Wegen der ausserordentlichen Lage durch das Coronavirus wird ein Übergangsfahrplan ab Donnerstag, 26. März 2020, umgesetzt. Dieser hat zum Ziel, dass ein Grundangebot so lange wie möglich funktionieren kann. Es besteht aus einem Stundentakt auf allen Hauptlinien und entsprechenden Verdichtungen zum Halbstundentakt in den Agglomerationen (Bündner Rheintal, Davos, Oberengadin). Der SBB-Onlinefahrplan (www.sbb.ch) beinhaltet alle Fahrten. Er wird jeweils spätestens am Vortag um 20.00 Uhr aktualisiert. 

Feuerverbot im Kanton Graubünden: Die Bündner Regierung hat ab 25. März ein vorsorgliches Feuerverbot auf dem ganzen Kantonsgebiet erlassen. Der Grund: Aufgrund der Situation im Zusammenhang mit dem Coronavirus stossen die unterstützenden Organisationen in den nächsten Wochen an ihre Kapazitätsgrenzen. Das Feuerverbot gilt bis auf Widerruf. Davon ausgenommen ist der Siedlungsraum, sofern ein Abstand zum Wald von 50 Metern besteht.

Was ist erlaubt, was nicht?