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Aktualisiert am 13. Januar 2021, 16.00 Uhr. 

Coronavirus: Bundesrat verlängert und verschärft Massnahmen

Die Ansteckungszahlen stagnieren auf sehr hohem Niveau und mit den neuen, viel ansteckenderen Virusvarianten droht ein rascher Wiederanstieg. Der Bundesrat hat angesichts der angespannten epidemiologischen Lage an seiner Sitzung vom 13. Januar 2021 weitere Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschlossen. Er hat zum einen die im Dezember beschlossenen Massnahmen um fünf Wochen verlängert: Restaurants, Kulturbetriebe, Sportanlagen und Freizeiteinrichtungen bleiben bis Ende Februar geschlossen. Zum anderen hat er neue Massnahmen beschlossen, um die Kontakte drastisch zu reduzieren: Neu gilt ab Montag, 18. Januar eine Home-Office-Pflicht, Läden für Güter des nicht-täglichen Bedarfs werden geschlossen, private Veranstaltungen und Menschenansammlungen werden weiter eingeschränkt und der Schutz von besonders gefährdeten Personen am Arbeitsplatz wird verstärkt.

Der Bundesrat hatte am 11. und 18. Dezember 2020 die schweizweiten Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus verschärft. Unter anderem mussten ab dem 22. Dezember Restaurants sowie Freizeit-, Sport- und Kultureinrichtungen schliessen. Trotz dieser Verschärfungen kann bisher kein eindeutig abnehmender Trend festgestellt werden. Die epidemiologische Lage bleibt äusserst angespannt: Die Zahl der Ansteckungen, Hospitalisationen und Todesfälle sowie die Belastung des Gesundheitspersonals ist nach wie vor sehr hoch.

Aktuelle Massnahmen und Verordnungen

Der Impfstart ist im Kanton Graubünden wie geplant am 4. Januar 2021 erfolgt. Zu Beginn ist die Menge des verfügbaren Impfstoffs klein. Daher werden die am stärksten gefährdeten Personen zuerst geimpft. Geplant ist, dass im Kanton in der zweiten Januarhälfte neun Impf- und Testzentren in Betrieb genommen werden. Gegenwärtig ist es nicht möglich, sich von Ihrer Hausärztin/Ihrem Hausarzt impfen zu lassen. Mehr Informationen auf der Website des Kantons Graubünden.

Die Skigebiete in Graubünden können weiterhin offen bleiben; die epidemiologische Lage im Kanton lässt dies zu. Den Gastronomiebetrieben in den Skigebieten gewährt die Regierung ab dem 31. Dezember 2020 erste Erleichterungen im Bereich Takeaway: Terrassen dürfen wieder benutzt werden.

Covid-19-Tests im Oberengadin
Polyclinic, Heilbad St. Moritz
- Spital Oberengadin 

Psychologische Erste Hilfe
Der Kanton hat unter der Nummer +41 81 254 16 36 einen telefonischen Dienst für psychologische Erste Hilfe im Kanton Graubünden in Betrieb genommen (Betriebszeiten: täglich 9 bis 17 Uhr). Die "Helpline Graubünden für psychologische Erste Hilfe" ist eine erste Anlaufstelle für Personen in Notsituationen im Zusammenhang mit der Pandemie COVID-19. In einem unterstützenden Gespräch werden Hilfesuchende von Fachpersonen beraten, auf Angebote im Kanton Graubünden aufmerksam gemacht und bei Bedarf an entsprechende Stellen weitergeleitet.

Nationale Massnahmen
Es gibt verschiedene nationale Massnahmen, Regeln und Verbote. Diese haben alle dasselbe Ziel: die Eindämmung des Coronavirus’. Der Bundesrat hat weitere Massnahmen beschlossen. Die neuen Massnahmen gelten bis Ende Februar 2021. Die untenstehende Abbildung zeigt, welche nationalen Massnahmen gelten. Beachten Sie: In den Kantonen kann es strengere Regeln geben.

Aktueller Stand

Aktuelle Informationen Kanton Graubünden

Schutzkonzept Gemeinde St. Moritz

Der Bundesrat hat am 4. Dezember 2020 die «Covid-Verordnung besondere Lage» ergänzt. In Art. 5b verpflichtet er «Gemeinden mit Skigebieten und zahlreichen Wintersportgästen (Wintersportorte)» zur Erarbeitung und Umsetzung eines Schutzkonzeptes, das Massnahmen zur Gewährleistung der Abstandsvorgaben und zur Vermeidung von Menschenansammlungen im öffentlichen Raum vorsieht. 

Die Gemeinde St. Moritz hat ein entsprechendes Schutzkonzept erarbeitet und am 21. Dezember 2020 durch den Gemeindevorstand zur Umsetzung verabschiedet. Mit dem Schutzkonzept verfolgen wir die folgenden Ziele:

  • Die Gesundheit der Gäste sowie der einheimischen Bevölkerung wird mit gezielten Massnahmen gewährleistet
  • Die Umsetzung trägt dazu bei, die Sicherheit für Gäste und die einheimische Bevölkerung zu verstärken
  • Die Prozesse und Regeln des Schutzkonzeptes sind klar und nachvollziehbar. Sie geben den Verantwortlichen Sicherheit in ihrer Vorgehensweise.
  • Zudem sind die Verantwortlichkeiten klar geregelt.

Maskenpflicht
Konkret gilt gemäss Schutzkonzept auf St. Moritzer Gemeindegebiet im Ortskern und in den Flanierzonen sowie auf öffentlichen Plätzen und in der Fussgängerzone für alle die Pflicht, über Mund und Nase eine Hygienemaske zu tragen. Die Maskenpflicht gilt auch für die daran angrenzenden Parkplätze und Parkhäuser.

Schutzkonzept der Gemeinde St. Moritz herunterladen 

Ansprechperson Schutzkonzepte

Um Betriebe und Veranstaltungen in St. Moritz bei der Erstellung und Umsetzung von Covid-19-Schutzkonzepten zu unterstützen, hat die Gemeinde St. Moritz aufgrund der gesammelten Erfahrungen eine Ansprechperson eingesetzt. Severin Beier, Teamleiter Projekte Sport und Kultur bei St. Moritz Tourismus, steht ab sofort allen St. Moritzer Leistungsträgern bei der Erstellung und Umsetzung von Schutzkonzepten zur Seite. Bitte beachten Sie: Severin Beier hat dabei eine rein beratende Funktion und schreibt keine Schutzkonzepte. Darüber hinaus fungiert er als Schnittstelle zum Gemeindeführungsstab St. Moritz, der Corona-Task-Force Engadin, der Gemeindepolizei St. Moritz und anderen Gremien.

Kontakt
Severin Beier
St. Moritz Tourismus
Via Maistra 12
CH-7500 St. Moritz
Telefon +41 81 837 33 88
Severin.Beier@stmoritz.ch
www.gemeinde-stmoritz.ch/coronavirus