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Zweite Welle der nationalen Präventionskampagne «Gleichstellung verhindert Gewalt»

Die nationale Präventionskampagne «Gleichstellung verhindert Gewalt» wird 2026 mit zwei Kampagnenwellen im Juni und November weitergeführt. Ziel der Kampagne ist es, für frühe Anzeichen von Gewalt zu sensibilisieren, das Sprechen über Gewalt zu erleichtern und auf Hilfs- und Beratungsangebote aufmerksam zu machen. Die Kampagne zeigt auf, dass Gewalt oft nicht erst mit körperlichen Übergriffen beginnt, sondern bereits dort, wo Menschen herabgesetzt, kontrolliert, isoliert oder in ihrer Selbstbestimmung eingeschränkt werden.
Neu wird in den Kampagnenmaterialien auch die Opferhilfe-Nummer 142 sichtbar gemacht. Unter dieser Kurznummer erhalten Menschen kostenlos und anonym Beratung, wenn sie Gewalt erlebt haben oder wenn jemand in ihrem Umfeld von Gewalt betroffen ist. Die Kampagne richtet sich damit nicht nur an Betroffene, sondern auch an Angehörige, Freundinnen und Freunde, Nachbarinnen und Nachbarn sowie an Personen, die ihr eigenes Verhalten hinterfragen möchten.
Die Gemeinde St. Moritz unterstützt die Verbreitung der Kampagne und stellt die neuen Materialien online zur Verfügung. Die Plakate und Flyer können unten heruntergeladen und bei Bedarf weiterverbreitet werden.
Downloads
- Plakate «Gleichstellung verhindert Gewalt» / Deutsch
- Flyer «Gewalt verhindern, bevor sie beginnt» / Deutsch
- Weitere Informationen zur Kampagne: ohne-gewalt.ch
