Projektwoche Zirkus

Die ganze Welt ist ein Zirkus.

Die Zirkuswoche begann bereits am Sonntag, als etliche Helfer und Helferinnen kamen um das überraschend grosse Zirkuszelt auf der Wiese Dimsom aufzubauen. Nach einigen Stunden gemeinsamer Anstrengung und vielen Schweisstropfen stand das runde Zelt.

Am Montagmorgen warteten die rund 70 Schüler schon gespannt vor dem Zirkuszelt. Nach einer kurzen gemeinsamen Einführung in die Artistenwelt begaben sich die Schüler in ihre Gruppenräume, eingeteilt in die verschiedenen Ressorts: Vertikaltuch, Jonglage und Balance, Clowns, Akrobatik und Leiter, Trapez und Fakire. Zuerst ging es darum, die verschiedensten Requisiten anzuschauen und gleich auszuprobieren, wobei die Kinder hochbegeistert an die Sache gingen. Zwischendurch kam der Zirkuspädagoge Riet bei allen Gruppen vorbei um einige Tipps und Tricks weiterzugeben und bei einigen Kindern noch mehr Begeisterung zu hervorzulocken.

Die nächsten Tage waren ganz damit ausgefüllt, mit den Requisiten zu üben, Ideen zu sammeln und alles zu einem Programm zusammenzuführen. Dies war gar keine einfache Angelegenheit, musste doch stundenlanges Üben auf eine etwa zehnminütige Nummer zusammengefasst werden. Doch zum Glück stand uns Riet stets mit Rat und Tat zur Seite. So konnte am Donnerstag dann jede Gruppe in der Manege des Zirkuszeltes ihr kleines Programm üben und noch besser einstudieren, denn die Platzverhältnisse waren doch anders als im Übungsraum. Auch wurden noch Einstellungen bei Ton und Licht vorgenommen.

Am Freitagmorgen galt es bereits ernst: Die Hauptprobe stand auf dem Programm. Zum ersten Mal wurden alle Nummern zu einem Programm zusammengeführt und auch der Auftakt und das Grande Finale einstudiert. Kleine Unsicherheiten wurden sofort beiseite geräumt. Die Artisten und Artistinnen durften auch zum ersten Mal sehen, was denn die anderen Gruppen über die ganze Woche erarbeitet hatten und staunten nicht schlecht über die Tricks ihrer Mitschüler.

Am Nachmittag hatten die Artisten und Artistinnen nochmals eine Verschnaufpause, bevor es dann am Abend mit der grossen öffentlichen Vorstellung losging. Vom Popcornduft angezogen, strömten über 400 Zuschauer gespannt ins Zirkuszelt. Die Artisten und Artistinnen konnten ihre Nervosität kaum mehr verbergen und waren doch sehr gespannt, ob ihr Programm den Verwandten und Freunden auch gefallen würde.

Akrobatik, Leiter, Vertikaltuch, Fakire, Jonglage, Balance, Trapez und dazwischen immer wieder Clownnummern brachten die Zuschauer im gefüllten Zirkuszelt immer wieder zum Staunen und Lachen und die zwei Zirkuspädagogen Konstantin und Riet verliehen der Vorstellung einen professionellen Rahmen. Die Artisten und Artistinnen präsentierten sich sehr konzentriert und in Höchstform, was das Publikum mit begeistertem Applaus zu schätzen wusste.

"Und immer wenns am schönschte isch, denn müend mier Abschid neh…" klang das Schlusslied und das Grande Finale brachte das Publikum ein letztes Mal zum Schwärmen. Spät war die Vorstellung fertig, die Artistenkleider wurden ausgezogen, die Requisiten versorgt und viele zufriedene Kindergesichter in die Sommerferien entlassen.

Als Schlussakt wurde am Samstag das riesige Zirkuszelt mit Hilfe von zahlreichen Helfern und Helferinnen wieder abgebaut und im LKW verstaut.

Eine rundum gelungene Projektwoche mit glücklichen Artisten und Betreuern ging zu Ende.

An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an alle Helfer, die beim schweisstreibenden Auf- und Abbau des Zirkuszeltes kräftig mitgeholfen haben.

Ebenfalls danken möchten wir:

  • Curdin Urech, Ton- und Lichttechniker
  • Cornelia Lussu, Fotografin (Alle Fotos können direkt bei Frau D. Semadeni, Frau L. Melcher oder Frau S. Strähle digital heruntergeladen werden. Bitte kontaktieren!)

Sponsoren:

  • Busbetrieb Ming
  • Elektro Koller
  • Malerei Kleger
  • St. Moritz Energie
  • Boom Sport
  • Baufirma Hartmann
  • Graubündner Kantonalbank
  • Music Production Center
  • Baufirma Martinelli
  • Schweizerhof St. Moritz
  • Baufirma Pitsch
  • Hotel Restaurant Corvatsch
  • Waldhaus am See
  • Fahrschule Zanolari

Aber das extragrosse Dankeschön geht an alle Schüler, die mit sehr viel Begeisterung und Engagement eine tolle Projektwoche gestaltet haben. "…uf dass mier vilicht wider Mol en Treff hend i dem Zelt…"

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